15
Mai
2013

DAS Zitat

Adam Smith (vielleicht schonmal gehört) gehört zu den.. nein, ist der bedeutendste Ökonom der letzten Jahrhunderte. Wieso? Nunja, er hat bereits 1778 ein kleines Buch geschrieben (:-)) und darin praktisch nahezu das gesamte Wirtschaftswissen unserer Zeit zusammengefasst. Ja, das hat er. Und das nicht zu knapp. Darüber werde ich sicher noch einiges schreiben, aber hier habe ich eine Kernaussage, oder DAS ZITAT, rauskopiert um zu zeigen, welcher Satz wirklich ausschlaggebend war. Man sollte aber schon wissen, dass die Unsichtbare Hand nicht das Hauptwerk von Adam Smith war, naja, er hat es in einem Nebensatz erwähnt, aber es ist einfach so genial, dass es so bekannt geworden ist. Bitte sehr:

Adam Smith (1723 -1790) berühmtes Zitat von der "unsichtbaren Hand":

"Nun ist aber das Volkseinkommen eines Landes immer genau so groß wie der Tauschwert des gesamten Jahresertrags ... Wenn daher jeder einzelne soviel wie nur möglich danach trachtet, sein Kapital zur Unterstützung der einheimischen Erwerbstätigkeit einzusetzen und dadurch diese so lenkt, daß ihr Ertrag den höchsten Wertzuwachs erwarten läßt, dann bemüht sich auch jeder einzelne ganz zwangsläufig, daß das Volkseinkommen im Jahr so groß wie möglich werden wird. Tatsächlich fördert er in der Regel nicht bewußt das Allgemeinwohl, noch weiß er, wie hoch der eigene Beitrag ist. Wenn er ... dadurch die Erwerbstätigkeit so fördert, daß ihr Ertrag den höchsten Wert erzielen kann, strebt er lediglich nach eigenem Gewinn. Und er wird in diesem wie auch in vielen anderen Fällen von einer unsichtbaren Hand geleitet, um einen Zweck zu fördern, den zu erfüllen er in keiner Weise beabsichtigt hat ... ja, gerade dadurch, daß er das eigene Interesse verfolgt, fördert er häufig das der Gesellschaft nachhaltiger, als wenn er wirklich beabsichtigt, es zu tun. Alle, die jemals vorgaben, ihre Geschäfte dienten dem Wohl der Allgemeinheit, haben meines Wissens niemals etwas Gutes getan ... Der einzelne vermag ganz offensichtlich aus seiner Kenntnis der örtlichen Verhältnisse weit besser zu beurteilen, als es irgendein Staatsmann oder Gesetzgeber für ihn tun kann, welcher Erwerbszweig im Lande für den Einsatz seines Kapitals geeignet ist und welcher einen Ertrag abwirft, der den höchsten Wertzuwachs verspricht."

aus: Adam Smith: Der Wohlstand der Nationen. Eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen, aus dem Englischen neu übertragen nach der fünften Auflage (letzter Hand) [1789] von Horst Claus Recktenwald, München 1974, Buch IV, Kapitel II, S. 370 f.
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